Erfolge bei Bundesfilmwettbewerben

Werner Hennehat sich in diesem Jahr mit zwei Filmen für die Teilnahme an Bundesfilmwettbewerben qualifiziert. Mit seiner Dokumentation „Im Zeichen des Enzian“ nahm er am 12./13. April in Fuldabrück beim ersten Bundesfilmfestival Doku 2019 teil. Über den Regionswettbewerb und den Landeswettbewerb erreichte er als einer von 40 Filmen dieses hohe Ziel. In seinem 6-minütigen Film dokumentiert er in aller Kürze die Produktion von „Enzian-Seife“ in der Metzinger Seifenfabrik und den Abriss der Fabrikhallen. Ein wertvolles zeithistorisches Dokument.

Der zweite Film von Werner Henne„… fast wie anno dazumal“ lief beim Bundesfilmfestival in Castrop-Rauxel am ersten Mai-Wochenende. Für die meisten Besucher des Festivals war der Begriff „Lure“ bis dato nicht bekannt. Der Herstellungsfilm zeigt in wenigen Minuten den Nachbau dieses Blasinstruments, das bereits in der Bronzezeit hergestellt wurde. Beim Landesfilmfestival hatte Hennes Film einen ersten Preis gewonnen und die begehrte Auszeichnung „Silberne Schere“ für den besten Schnitt. Beim BFF gewann der Film nun eine Bronzemedaille.

Siegfried Hikelhatte im Dezember letzten Jahres im Club einen zweigeteilten, 1 1/2 -stündigen, abendfüllenden Film gezeigt über eine Reise durch Island. Diesen kürzte er nun gekonnt auf 20 Minuten Länge. Beim Regions- und beim Landesfilmwettbewerb errang er mit diesem Film voller Highlights jeweils einen ersten Platz, auf Landesebene wurde er zusätzlich ausgezeichnet als „bester Reisefilm“. In Castrop-Rauxel beim Bundesfilmfestival gewann Siegfried Hikel nun eine Bronzemedaille, an Silber scheiterte er denkbar knapp: 3 von 5 Juroren plädierten für Silber, doch durch die problematische Regelung der „qualifizierten Mehrheit“ wurde ihm diese verweigert.

Insgesamt sind diese Teilnahmen an den bundesweiten Wettbewerben schöne Erfolge für unsere Filmer im Reutlinger-Film-Club.

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