Liebe Filmfreunde,

 

wir sind in der Sommerpause, im August steht lediglich unser "Stam-mtisch-Treffen" am Freitag, 21. August, um 18 Uhr im China-Res-taurant "Bambus" auf dem Programm. Sollen wir dazu einladen oder das Treffen absagen? Beim letzten Clubabend stellte ich diese Frage den anwesenden Filmfreunden. Zwei plädierten klar für eine Absage, die meisten enthielten sich. Ich war hin- und hergerissen, höchst un-sicher. Eine Umfrage bei den Vorstandskollegen erbrachte ein Patt: zwei plädieren für Absagen, zwei für Einladen. Was tun? Axel Ernst hatte mit den Gastgebern gesprochen. Sie sehen kein Problem, 20 Personen im hinteren Raum zu bewirten; kämen mehr, würden diese an Einzeltische im Hauptraum versorgt. In den letzten Jahren kamen immer etwa 25 Filmfreunde zum Stammtisch. Um mir eine Vorstel-lung, waren Gerda und ich gestern Abend vor Ort. Wir besprachen mögliche Tischaufstellungen, beobachteten das Verhalten, während wir aßen. Es wird umfassend auf Hygiene und Regeleinhaltung ge-achtet. Wir treffen uns zum ...

 

Stammtisch am  Freitag, 21. 8., 18 Uhr im China-Restaurant "Bambus".

Jeder ist frei in seiner Entscheidung. Wer kommt, meldet sich bitte bei mir bis 21.8. 12 Uhr telefonisch oder per Mail und teilt mit, ob er alleine oder zu zweit zum Stammtisch kommt. Ich fertige dann eine Liste mit Name und Telefon-Nummer, eine Kopie werde ich am Abend der Wirtin übergeben.

 

Clubabende
im Juli konnten wir uns wieder treffen, um gemeinsam Filme anzu-sehen und darüber zu sprechen. Am 15. Juli sahen wir uns "Natur-filme" an. Unser vielfach ausgezeichneter Filmfreund Karlheinz Baumann brachte uns mit seinem spannenden Porträt den "Herr der Blüten" näher, dazu sahen wir noch aktuelle BDFA-Filme. Gekom-men waren 16 Filmfreunde - siehe Bericht auf der Homepage.- Am 29. Juli war das Thema "Der Reisefilm". Leider musste Ludwig Stahl kurzfristig absagen (siehe Filme vom 8. April). Werner Henne zeigte uns einen kurzweiligen Urlaubsfilm vom Bodensee, Wilhelm Helle einen neu geschnittenen Wanderfilm. Aktuelle BDFA-Filme (Südsee, Ägypten) ergänzten das Programm. Gekommen waren 14 Film-freunde.

 

Drohne

Wir mussten die clubeigene Drohne verkaufen. Ab 1. Januar 2021 gelten neue Regeln, denen wir nicht gerecht werden können. Leider ist es uns zukünftig nicht mehr möglich, attraktive Luftaufnahmen damit zu machen. Kurt Brendle als Schatzmeister und Karlheinz Külschbach als Pilot regelten den Verkauf, sie erzielten noch einen ordentlichen Preis. Ihnen danke ich sehr herzlich.

 

Georg Martin Volz
Unser ehemaliges Clubmitglied Georg Martin Volz ist am 10. Juli die-ses Jahres, etwa ein Vierteljahr nach seinem 90. Geburtstag, gestor-ben. Ich habe ihn als ruhigen, überaus freundlichen Filmfreund in Erinnerung; er schied Ende 2016 aus Altersgründen aus unserem Club aus. Frau Volz bedankte sich mit einer schön gestalteten Karte für unseren Beileidsbrief.

 

Clubabende im September
Am 9. September ist unser erster Clubabend nach der Sommer-pause. Falls sich (corona-bedingt) keine Änderungen ergeben, wird Wilhelm Helle uns eine Dokumentation über ein einmaliges Schiffs-hebewerk zeigen. Am 23. September vergeben wir bei unserer inter-nen Filmschau wieder unseren Wanderpreis für den besten Film. Ich hoffe, es gibt einige Neuproduktionen.

 

Bleibt gesund und zuversichtlich und seid herzlich gegrüßt von

Fritz

Reutlinger Film-Club 16. Juli 2020 Fritz Dannenmann

 

Erster RFC-Clubabend nach Corona-Zwangspause

 

Zum ersten Clubabend nach der durch die Corona-Pandemie verschuldeten Zwangs- pause kamen 13 RFC-Mitglieder, drei davon mit ihren Lebenspartnerinnen – wir wa- ren 16. Nach den Vorgaben der Stadt hätten sich maximal 18 im Raum aufhalten dürfen. Detlef Anker und Albert Freudenberger bereiteten die Technik vor, Gerda machte die Vorsorgemaßnahmen (Desinfektion).

Einleitend rief ich in Erinnerung, was in den vergangenen vier Mona-ten und vier Tagen im Clubleben alles ausgefallen ist und fragte, wie es weitergehen soll. Es kam der Vorschlag, dass die Filme, die wir bei Clubabenden nicht ansehen konnten, im nächsten Jahr gezeigt werden; dieser fand die Zustimmung der Anwesenden.

Der Naturfilm war das Thema dieses Clubabends. Karlheinz Bau-mann zeigte seinen Film „Der Herr der Blüten“, den er von 1990 bis 1993 für das ZDF gedreht hat. Einführend erzählte er, dass dieser Film ein Beispiel für eine literarische Verfilmung sei. Grundlage des Films ist ein 1793 erschienenes Buch von Christian Konrad Spren-gel, in welchem der Autor das Geheimnis der Blüten lüftet: er be-schreibt den Bau und die verschiedenen Bestäubungsarten. Seine Forschungsergebnisse waren revolutionär, Zeitgenossen erkannten die visionären Erkenntnisse Sprengels nicht, er wurde verspottet und erst Jahrzehnte später sein bahnbrechendes Werk anerkannt.

Der Film beeindruckt ungemein: durch die phantastischen Aufnah-men, den perfekten Ton, die dramaturgische Gestaltung und vor allem die atemberaubenden Zeitrafferaufnahmen. Der Mitautor des Films, Volker Arzt, führt als Erzähler durch den Film, Spielszenen machen die historische Figur von Sprengel lebendig, führen unange- strengt in die damalige Zeit zurück, mehrere RFC-Mitglieder sind als Statisten in ei- ner Hörsaal-Szene mit dabei. Karlheinz Baumann hatte eine Originalausgabe des Buches dabei, er erzählte über Hin-tergründe der Filmproduktion.

Als weitere Filme sahen wir aus aktueller Produktion „Makrokosmos“ von Bergit und Jürgen Bergmann, ein vier-minütiger Streifen, der mit phantastisch schönen Aufnahmen die wunderbare Welt der Natur zeigt und abschließend das dramatische Artensterben thematisiert. Der Film wurde beim bad-württ. Landesfilmfestival mit ei- nem ersten Preis, beim Bundesfilmfestival Natur mit einem Goldenen Schmet terling ausgezeichnet, bei den Deutschen Amateur-Filmfestspielen (DAFF) gewann er mit riesigem Vorsprung die Publikumswertung. Zum Abschluss des Naturfilm-Abends lief der Film „Linné und die Blüten“ von Hans-Werner Gierhake aus Soest. Auch in diesem Video wird die Problematik unserer industrialisierten landwirtschaftlichen Pro- duktion angesprochen und Greta Thunberg als Urenkeln von Linné bezeichnet.

Am Mittwoch, 29. Juli, treffen wir uns zum nächsten Clubabend. „Der Reisefilm“ wird das Thema sein. Dazu werden wir Reisende im Film begleiten und unterschiedli- che Macharten von Reisefilmen sehen. Da wieder lediglich 18 Besucher in unseren Clubraum dürfen, ist eine Anmeldung bei mir – telefonisch oder per Mail – bis zum 28.7., 12 Uhr, wieder erforderlich. 

 

Stand 13. Mai 2020

 

Clubabende

Unser Clubraum ist geschlossen, wir können uns derzeit nicht treffen. Wann unser nächster Clubabend stattfinden kann, ist aktuell noch nicht absehbar. Wir hoffen, dass dies im Juni noch möglich sein wird.

 

Ausflug

Geplant war, am 10. Juni nach Ulm und Blaubeuren zu fahren. Jetzt müssen wir den Ausflug leider absagen. Gestern habe ich die Busfahrt, die Führungen im Ulmer Münster und den Restaurantbe-such storniert.

 

Videokonferenzen

Einige Clubmitglieder haben sich via Skype an drei Abenden getroffen, um über ausgewählte Filme, welche der BDFA auf Google Drive für seine Mitglieder online zugänglich machte, zu sprechen. An zwei Abenden hat dies einigermaßen geklappt, beim dritten Mal leider kaum. Mein Tablet verweigerte die Gefolgschaft, vermutlich durch mein extrem langsames Internet (2,5 MB/Sek.)

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Bundesfilmfestival (BFF) und Deutsche Amateurfilmfestspiele (DAFF)

Im April und Mai waren die Bundesfilmfestivals in Fuldabrück (Doku), Castrop-Rauxel (Doku), Blieskastel (Natur) und Schrobenhausen (Fiction) geplant. Sie konnten in der gewohnten Weise nicht stattfinden. Alle wurden aber nicht abgesagt, dafür die Filme online gestellt und für BDFA-Mitglieder kostenfrei zugänglich gemacht. Noch bis Sonntag, 17. Mai können 183 Filme angesehen werden. Inzwischen haben je 5 Juroren ihre Bewertungen abgegeben, die Ergebnisse sind auf der BDFA-Homepage veröffentlicht.

Die Filme, die sich über die Bundesfilmfestivals sich für die Deutschen Amateurfilmfestspiele qualifizieren konnten, werden vom BDFA vom 11. Bis 28. Juni online gestellt. Wir alle können in diesen zweieinhalb Wochen die ausgewählten Filme ansehen. Am Sonntag, 28. Juni werden dann die Preisträger verkündet.

 

Mitgliedsbeitrag

Dem letzten Heft unseres Verbandes ist zu entnehmen, dass aus mehreren zwingenden Gründen der Mitgliedsbeitrag ab dem Jahr 2021 für den Dachverband erhöht werden muss. Wir müssen die Mitgliedsgebühr ab 1.1.2021 auf 90.- € anheben.

 

Corona

Wie die gesamte Bevölkerung sind wir sehr stark durch die Corona-Pandemie betroffen. Zudem gehören wir fast alle zur „Risikogruppe“. Deshalb bleibt ruhig, diszipliniert und lasst Euch von Verschwö-rungstheoretikern nicht einfangen. Bleibt gesund!