Unser Verein

Der Reutlinger Film-Club wurde 1975 von einigen Filmenthusiasten gegründet, ein Jahr später trat der neu gegründete Verein dem Bundesverband Deutscher Filmamateure (BDFA) bei. Vor zwei Jahren feierten wir unser vierzigjähriges Jubiläum. Von den damaligen Gründungsmitgliedern sind heute immer noch einige im Verein aktiv dabei: so unser Webmaster Ingo Döring, Ludwig Stahl und der international mit Preisen für seine Naturfilme ausgezeichnete Profi Karl-Heinz Baumann.

In vierzig Jahren hat sich bei der Filmerei sehr viel geändert. Die „digitale Revolution“ hat uns alle erfasst, inzwischen spielen wir unsere Aufnahmen nicht mehr auf Chemiefilm, wir speichern sie auf Karten und Festplatten. War hochwertiges Filmen in der Anfangszeit unseres Vereins ein teures Hobby, ist es heutzutage höchst einfach und auch erschwinglich, Videofilme herzustellen. Mit einem Camcorder, Fotoapparat oder auch dem Handy bzw. Smartphone, können jetzt einfach Szenen aufgezeichnet und direkt im Anschluss auf dem Display des Gerätes oder im Fernseher angesehen werden. Durch die Digi-talisierung wurde das Filmemachen in gewisser Weise demokratisiert. 

Werden die Aufzeichnungen nicht bearbeitet, sind die Ergebnisse meist nicht befriedigend. Reisefilme geraten zu lang, Dokumentationen bringen zu viel Un-wichtiges, es fehlt an dramaturgischen Elementen. Mit einer überlegten Nachbearbeitung mit erschwinglichen Schnittprogrammen kann das leicht geändert werden. 

Wir Filmer im Reutlinger Film-Club machen Reisefilme, Dokumentarfilme, Mu-sikclips, Experimental- und Stimmungsfilme, auch kleine Spielfilme. Jeder für sich alleine, manchmal auch in Filmteams. Wir dokumentieren Konzert- und Theateraufzeichnungen in der Region, produzieren Lehrfilme. Wir sprechen über die Filmgestaltung, geben uns gegenseitig Ratschläge, helfen bei tech-nischen Problemen. Wir schauen uns prämiierte Spitzenfilme befreundeter Filmamateure aus anderen nicht-kommerziellen Clubs an, analysieren diese, orientieren uns, organisieren jährlich eine öffentliche Filmschau. Wir sind zwar älter geworden, doch noch nicht so alt, dass uns nichts mehr interessiert. Wir wollen uns weiter entwickeln. Dazu können auch interessierte und engagierte neue Mitglieder beitragen.

Uns allen wünsche ich ein friedliches und lichtreiches Jahr 2018 mit ein-fallsreichen Geschichten für neue Filme.

Fritz Dannenmann